Arya Fenrir
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The Witcher

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Name: Yenna
Alter: ca 20
Aussehen:
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The Witcher Original
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The Witcher Tenor
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Info: Hat nur noch ihren Bruder. Ihre Eltern sind gestorben als sie noch jung war. Ihre Mutter hatte sie nie kennen gelernt. eine Magierin auch wenn sie es nicht weiß, mit uralter Magie

Zuletzt von CrazySassy am Sa Dez 28, 2019 7:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Name: Geralt von Riva
Alter: Alt, aber Hexer altern anders als Meschen.
Aussehen:
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The Witcher 304ae567d01f818dff64b88c2d29eee9

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Geralt fühlte die Müdigkeit, die er zuvor im Rücken bemerkte, inzwischen bis in den Nacken. Es war ein warmer, sanfter Druck der ihn nach hinten zog. Er musterte den Mann der vor ihm stand. Wie er mit leichtigkeit seine Hände umher wirbelte und ihm von dem Monster im Wald erzählte. Er faste sich nicht kurz, im Gegenteil. Es waren so viele unnötige Details die ihm ermöglichten, für einen Moment abzuschalten und auf seinen Körper zu achten. Sein Magen war wie ein Brunnen in einer Savanne. Die Augen träge wie die eines Guhls. Der Gedanke an eine warme Mahlzeit am Feuer zog ihn wieder in die Realität. " Im Wald, an den Felsen. Weiblicher Greif?" - " Es war kein Greif, es war viel größer. Lange Klauen, Sabber im Schnabel. Rote aufgerichtete Federn."
Ein Greif, wahrscheinlich hat sie Junge.
"Wie sieht es mit einer Anzahlung aus?" - " Wir vertrauen wirklich auf ihre Gabe Witcher. Aber... was, wenn der Greif dich erlegt wie den alten Dengrin? ... Wir würden ungern riskieren dass das Gold vom Greifen beschützt wird."
Geralt stieß kurz luft aus. "Ich lass mein Pferd hier. Ich sollte bis zum morgen grauen wieder da sein."

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Yenna hatte sich etwas näher zu den beiden gesetzt als üblich. Die Kapuze ins Gesicht gezogen. Es sollte ihre Augen verbergen die immer Lila aufleuchteten. Sie hatte die neugierigen und abwertende Blicke der anderen Dorfbewohner satt. Aber noch mehr haste sie das Mitleid das sie ihr in letzter Zeit entgegen brachten seit ihr Bruder verschwunden war.
Als ob er... tot wäre. Nein daran konnte und wollte sie nicht denken. Er lebte noch. Die Kreatur hatte ihn nur verschleppt. Oder der alte Tolpatsch hatte sich wieder einmal verlaufen.
Wie auch sei. Der Hexer war ihre beste Möglichkeit ihn zu finden.
Deswegen lauscht sie hier heimlich in der Taverne. Nicht das sie es heimlichtun müsste. Nur wie gesagt dieses Mitleid war wie Gift auf ihrer Haut das sich in ihr Herz schlich und sie langsam selber zweifeln lies. Und sie wollte nicht zweifeln verdammt!

(Wollte ihr doch die Lila violeten Augen geben finde die cool)
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"Danke Witcher!" sagte eine Frau von einem hinteren Platz. Ihr Mann stieß sie zurück und flüsterte ihr zu. "Bedanken kannst du dich wenn er wieder aus dem Dorf verschwindet und unsere Tochter nicht verschleppt."
Darauf hin lachte ein andere auf. " Na entweder er oder der Greif. Wisst ihr nicht was mit dem Burschen passiert ist?" Die Frau brachte den Kerl zum schweigen. "Das ist nicht witzig. Ich kann mir garnich vorstellen was das Mädchen jetzt durchmacht."
Geralt zog sein Schwert am Rücken zurecht und wandte von den Leuten ab um direkt aus der Taverne zu marschieren. Er wollte keinen Moment verlieren. Entweder er erwischt den Greif noch am Nest, oder er müsste bis zum morgen grauen Warten wenn es wieder von der Jagt zurück kommt.
Das schlimmste an den Greifen war, dass sie nachtaktiv sind. Aber vielleicht findet er etwas auf dem Weg mit dem er seinen Magen und seine Nerven beruhigen könnte.

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Yenna sprang auf kurz bevor die Tür hinter Geralt zu viel und machte sich auf den Weg ihn zu folgen.
Sie würde ja versuchen es unauffällig zu machen, aber es war dunkel und sie durfte ihn auf keinen Fall verlieren.
"Wartet!", rief sie also und schloss zu ihm auf.
"Werdet ihr den Greif gleich heute Nacht töten? Ich werde euch helfen!", sagte sie entschlossen und lief mit ihn mit. Ein Nein würde sie gar nicht akzeptieren. Auch wenn sie wusste das er ihr das sagen würde.
"Vergesst alles was ihr jetzt sagen wollt.Ihr werdet mich nicht los und vielleicht kann ich euch nutzen. Als Köder oder so! Also schluckt euer Nein schnell herunter."

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"Nein." sagte er dennoch ohne ihr einen Blick zu schenken. Er lies sie den ganzen Weg bis zum Waldanfang mit laufen, in dem er ihr immer und immer wieder ein klares Nein sagte.
Noch vor den ersten Bäumen blieb er stehen und blickte das erste mal zu der in der Kapuze gehüllten Frau. "Greife essen keine Menschen. Sie attakieren sie, wenn sie provoziert werden oder sich bedroht fühlen. Und du bist etwas zu schmächtig für ihr geschmack." Er streckte seine Hand zur Seite und zeigte zurück zum Dorf. " Geh jetzt. Oder der Greif ist nicht das einzige wovor du dich Hüten solltest. Hast du nicht gehört was passiert wenn Kinder mit Fremden mit gehen?"

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Yenna schnaupte.
"Ich bin kein Kind! Und der Greif hat etwas sehr wertvolles, was ich wieder haben möchte."
Sie sah zu ihm auf. "Ich gehe ja gar nicht mit Ihnen mit. Ich folge Ihnen. Oder besser gesagt, sie haben nur zufällig das gleiche Ziel wie ich."
Ihre lilanen Augen funkelten ihn an. Sonst hatte nie jemand gewagt so mit einen Hexer zu sprechen. Vor allem nicht so jemand schmächtiges wie sie.
"Sie können mich nur davon abhalten in dem sie mich K.O. schlagen oder töten. Aber in dem Fall würden sie mich hier schutzlos zurück lassen oder wieder zurück tragen und dann wäre es morgens und dann findet ihr den Greif nicht mehr oder?"
Sie sah ihn standhaft an, ehe ihr Blick weicher wurde und ihr Redeschwall stoppte. Bis sie nur ein Wort sagte. "Bitte."

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"was bist du?" fragte er aus dem Himmel heraus. Sie hatte eigentlich wieder ein nein erwartet. Daher hat er sie überrascht. " Du bist kein Kind, also was bist du dann?" Natürlich bezog sich die Frage auf ihre Augen, aber er gab ihr die Chance der Frage aus dem Weg zu gehen in dem er weiter voraus ging.
Es war kein Ja, aber wie sie gemeint hatte. Es blieben ihm nicht viele Möglichkeiten sie davon abzuhalten. Vielleicht geht es ja gut und sie erschreckt sich beim Anblick eines Tieres und rennt zurück.
Seine Schritte wurden von mal zu mal langsamer als er tiefer in den Wald ging. Er lies seine Sinne für ihn den Weg bestimmen. "Der Greif ist kein Sammler von glänzenden Sachen. Was hat er dir genommen?"

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"Ich bin eine Frau. Mit merkwürdigen Augen. Das ist alles."
Yenna folgte ihm als er weiter ging und strich ihren Umhang von Kopf, da er sie in ihrer Sicht störte.
Sie starrte auf seinen muskulösen Rücken, damit sie ihn nicht verlor und versuchte weiter mit ihm Schritt zu halten. Gott sei dank hatte er sein Pferd zurück gelassen, sonst hätte sie keine Chance gehabt.
"Er hat mir etwas genommen was mehr wert ist als Gold. Er hat meinen Bruder.", sagte sie und gab ihm keine Zeit etwas ein zu werfen. Wie alle würde er ihr sagen, das ihr Bruder tot ist. Aber das war er nicht!
"Er lebt noch. Er muss einfach. Er muss leben also tut er es."
Sie stolperte kurz über eine Wurzel, richtete sich aber sofort wieder auf.
"Also entweder hat dieses Viech ihn oder er hat sich verlaufen. So oder so werde ich ihn nur finden, wenn ich mit euch in den Wald gehe."

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Geralt stoppte und schloss für einen Moment die Augen nur um von ihr angerempelt zu werden. "Kind." er drehte sich zu ihr und blickte zu ihr herrab."Du kannst mir Folgen und hoffen was du auch willst. Aber ich brauche einen Moment ruhe, verstanden?" Er musterte ihre großen Augen. Es war dunkel, aber er hatte den Anschein, dass sie hin anfunkelte. Als würde sie direkt in ihn hinein sehen können. Er konnte nicht viel von ihrem Gesicht erkennen, nicht wie Blass ihre Lippen durch den Nachtwind waren. Auch nicht wir tief ihre Wangen ihr im Gesicht standen um zu erkennen wie abgemagert sie war.
Er bemerkte an ihrerem Hals zwei Stränge die einen Anhänger trugen, welches sich hinter ihrem Gewand befand. Er fühlte dass es nicht ihrs war. Es trug die Energie von ihrem Bruder. Von ihrem Bruder witterte er jedoch keine Spur um sich herum.
Er schloss wieder die Augen um sich bewusst zu werden was um sich herum passierte. Er fühlte natürlich das Kind am deutlichsten. Ihr Herzschlag war schneller als das Klopfen vom Hasen unter der Erde. "Warte hier." damit sie nicht auf den Gedanken kam, das er sie einfach so zurück lässt. Hatte er seine Tasche mit ein paar Kräutern neben ihren Füßen fallen gelassen. Ihm fehlte jegliche Spur zum Greifen oder von der anderen vermissten Person.
Als Geralt aus Sichtweite verschwand fand sich Yenna alleine im Wald wieder. Sie hörte das leise brechen von Ästen als Geralt in der dunkelheit Verschwand. Doch wenig später, hörte sie auch Schritte aus einer anderen Richtung.

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Yenna sah dem Hexer nach bis ihre Augen ihn nicht mehr in der Dunkelheit ausmachen konnten.
Etwas verloren umarmte sie sich selbst um sich zu wärmen und schützen. Als sie Schritte aus der anderen Richtung hörte, trat sie näher an Geralts Tasche bis daran stieß. Als würde er so schneller zurück kommen.
Sie wandte sich dem Geräusch zu und zückte einen Dolch, welchen sie im Umhang versteckt hatte, um sich ein wenig zu verteidigen.
"Hexer? Seid ihr das?", fragte sie etwas ängstlich und hob den Dolch.
"Sagt das ihres seid oder ich werde mich verteidigen müssen!"
Oh man sie würde drauf gehen ohne zu wissen was mit ihren Bruder geschehen war. Nein... nein das konnte sie nicht zu lassen. sie würde überleben, was auch immer da in der Dunkelheit lungerte. Sie würde es überleben.

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Yenna könnte meinen, dass sie eine Silhouette zwischen den Bäumen erkannte. Ihr ging nur eine kleine Liste durch den Kopf, was es sein könnte, und je länger sie in die Dunkelheit starrte, je finsterer waren die Gedanken was es sein könnte.
Sie war sich nicht mehr sicher, ob die Kreatur sie beobachtete oder ob da überhaupt etwas war.
Yenne spannte sich an und fühlte als würde alles um sie herum verstummen. Die Kreatur schien zurück zu weichen als Geralt sich an Yenna anschleichte. "Das ist ein Waldgeist." hauchte er.

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Yenna zuckte zusammen, wagte aber trotzdem nicht ihre Augen von dem Geist zu nehmen.
"Ist er gefährlich?", fragte sie leise zurück. Zu groß war die Angst das das Wesen sie angreift wenn sie zu laut sprach. Und der Hexer blieb auch ganz leise, also tat sie es ihm lieber gleich.
"Wird er uns angreifen?"
Sie hielt ihren Dolch noch immer in festen Griff. Er war aus silber und sah wertvoll. Es war auch nicht ihr eigener. Sie hatte ihn wegen der Monster jagt gestohlen. Silber war immerhin für Monster oder nicht?

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"Nichts ist Gefährlich wenn du die Spielregeln kennst." er kniete sich neben sie und kramte etwas in dem Sack das er das Gelassen hat. "Ich hab dich hier nicht erwartet kleiner, wo ist dein Schrein?" er zückte einen kleinen Beutel mit Zucker und dachte darüber nach dem Geist das anzubieten. Er streckte es dann aber Yenna entgegen. "Gib ihm das, er hat es gewittert." sagte er knapp. "Du kannst ihn nach deinen Bruder fragen, manchmal sind die Geister ganz Unterhaltsam."
Yenna nahm den Beutel entgegen und kniete sich wie Geralt hin. Der Geist war fast Knie hoch. Er hatte eine kindliche Figur als er sich den beiden offenbarte, verhielt sich jedoch wie ein scheuer Hund. Er schnüffelte in der Luft und lief zu den beiden.
"Das ist für dich" sagte Yenna sanft und der Geist näherte sich den beiden. "Wirklich?... ich hab schon lange keine Geschenke mehr bekommen."

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Yenna lächelte und nickte.
"Ja es ist ein Geschenk. Verzeih wenn ich dich erschreckt habe."
Sie steckte den Dolch weg und reichte ihm ihre Hand etwas weiter, bis er den Zucker daraus nahm. Dann nahm sie sie langsam zurück um ihn nicht zu erschrecken.
"Ich suche meinen Bruder. Er sieht aus wie ich, nur seine Augen sind braun und er hat kurzes Haar. Hast du ihn vielleicht gesehen? Ich vermisse ihn schon seit einigen Tagen. Er ist sicher hungrig wie du. Und ich mache mir schreckliche Sorgen."
Kurz sah sie zu Geralt. Sie wollte den Wesen nichts böses und hatte angst es zu verärgern oder zu verscheuchen.
"Diese Kette hatte ihn gehört, wenn das Hilft.", sagte sie und holte den Anhänger den sie am Hals trug hervor.

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Der Geist lies den Beutel in seiner Hand verschwinden und musterte Yenna und Geralt. " Hier sind viele Menschen in letzter Zeit unterwegs. Aber keine haben mich Besucht. Ich glaube sie wollten zu dem Vogel auf dem Hügel. Ich glaube ich habe deinen Bruder gesehen ja. Er ist auch zum Hügel. Aber ich gehe nicht gerne zu weit von Zuhause weg. Es ist gefährlich weißt du? Ich kann euch den Weg zeigen."
"Wir sollten vielleicht zuerst zu deinem Schrein. Sicher könntest du etwas Hilfe benötigen, oder?" Der Geist legte den Kopf schief : Es ist etwas schmutzig." - " Wir helfen dir dein Haus zu Säubern und du hältst uns den Rücken frei, wie wäre das?" der Geist grinste ganz fröhlich auf. "Ich kenn dich Hexer. Du warst schon mal hier, oder?" Geralt nickte nur leicht. "Das kann gut sein."
Der Geist drehte sich in die Richtung aus die er kam und führte die beide langsam zu seinem Schrein. "Dein Bruder ist größer als du, oder? ... er grunzt leicht wenn er angestrengt ist."

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Yenna lächelte begeistert auf. Endlich ein Lebenszeichen.
"Ja! Ja das ist er!", sagte sie und stand dieses mal euphorischer auf. Er war also doch hier. Und vielleicht auch noch am Leben.
"Weißt du noch wann du ihn gesehen hast? Ist es lange her?", plapperte sie drauf los und folgte den Geist.
Sie wusste es hatte sich gelohnt den Hexer zu folgen.
Freudig drehte sie sich zu Geralt und lächelte ihn strahlend an.
"Danke Hexer." Immerhin war sie durch ihn einen Schritt näher an ihrem Bruder.

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Geralt lies sie in ihrer Fantasiewelt schweben. Sie hatte gemeint, etwas anderes würde sie nicht akzeptieren. Aber nur weil der Geist etwas gesehen hatte, hieß es nicht, das er am leben war. Aber sein Ziel ist der Greif, und wenn er sich auf ihn Konzentrieren möchte, wären andere Waldgestalten störend.
"Oh ich weiß nicht recht. Fünf Nächte sind vergangen, vielleicht auch Zehn." sagte der Geist locker und hüpfte den Wald entlang.
Er führte die beide zu einem überwachsendem Stein. An ihrem rankten Gräser und Sträucher entlang. Es war sicher Jahre her als sich jemand um ihn gekümmert hatte. Auf dem Stein lag der Beutel den Yenna ihm gegeben hatte.
"Hat sich ihr Bruder verlaufen? Hast du ihn umher irren gesehen?" fragte Geralt als er anfing das Unkraut vom Stein zu ziehen. Der Geist legte seinen Kopf schief und schüttelte ihn leicht. "Nein, also ich hab alle nur in eine Richtung laufen gesehen."

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Yenna schluckte und ihr Lächeln verschwand.
"Zum Greifen...", sagte sie leise und setzte sich neben den Stein. Sanft und stumm begann sie den Stein zu reinigen. Sie wollte sich nicht vorstellen, was das zu bedeuten hatte, also begann sie damit stumm den Stein zu säubern und wieder her zu richten.
Sie wollte sich einfach auf etwas anderes konzentrieren.
"Wann wart ihr denn das letzte Mal hier Hexer? Ich hätte mich sicherlich an so ein fröhliches Gesicht wie eures erinnert."

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"Wahrscheinlich warst du da noch nicht auf der Welt." sagte Geralt knapp und der Geist blickte zu den beiden und grinste leicht. " Das ist bestimmt schon 15 Jahre her!"
Geralt hielt dem Geist das Unkraut entgegen. "Hast du deinen Freunden gesagt das sie uns in Ruhe lassen sollen?" der Geist zögerte leicht und seufzte. Er schloss den Beutel wieder. " ich bin gleich wieder da." sagte er hauchend und verschwand in der Dunkelheit. Es war nicht zu übersehen das er den Geist verscheuchen wollte, bevor er zu viel erzählt.
"Würdet ihr die Geister im Wald besser ehren hättet ihr den Greifen gar nicht an der Backe." sagte er knapp.

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"Ich glaube das niemand mehr so richtig weiß wie das geht. Aber ich werde dafür sorgen das es die Leute erfahren."
Sie sah zum Hexer.
"Wie lange seit ihr schon auf der Welt?", fragte sie ihn und pflückte weiter Unkraut.
"Als ihr das letzte Mal hier wart, ging ich euch wahrscheinlich grad mal bis zu den Knien."
Sie sah ihn ernst an. "Damals war ich ein Kind. Heute bin ich eine Frau."
Yenna konnte es nicht leiden, wenn er sie mit Kind ansprach. Immerhin war er ein sehr attraktiver Mann und sie fand ihn wirklich sexy. Es kränkte sie also wenn er sie als Kind sah.

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"Du redest viel." sagte er knapp und nahm aus einem seiner Beutel Wasser welches er etwas über den Stein schüttete um diesen sauber zu machen. Geralt steigerte sich rein mit seinem Handschuh die Gravierungen zu polieren und klar sichtbar zu machen. Er erinnert sich an ihre Augen. Es waren schwache Erinnerungen. Er wusste nicht mehr wieso er hier war. Aber er würde behaupten diese Augen schon mal gesehen zu haben.
Es waren aber nicht nur ihre Augen, die ihm das finden nach Worte erschwerten. Es war auch die Tatsache das seit Ewigkeiten niemand mit reden wollte, um einfach mit ihm geredet zu haben. Das war Schwachsinn, dachte er sich. Das war nichts worauf er Wert legen sollte. "ich denke ihr würdet euch eine menge Ärger ersparen ein mal jede Woche vorbei zu kommen. Diese Geister haben kein Zeitgefühl. Sie sind so alt, das sich jeder Tag wie eine Stunde anfühlt." er seufzte auf als er an einer scharfen kannte sein Handschuh aufriss. "Mir gehts da nicht anders." sagte er knapp und blickte zu Yenna. "Ich bin mindestens... 40 ...50 ...Jahre." sagte er und zuckte mit den Schultern : Ich zähle meine Jahre nicht." sagte er sanft und reichte ihr seinen Handschuh damit sie weiter machte. Ihre Finger sind kleiner und kamen besser in die Lücken der Gravur.
Als sie ohne zu zögern weiter machte beobachtete er sie für einen Moment regungslos. Ihm kam der Gedanke sich vor zu stellen, oder sie nach ihrem Namen zu fragen. Er überlegte sich sie mit einem Kommentar wieder abzuweisen, er dachte an etwas - wenn du eine Frau bist, wärst du jetzt bei deinen Kindern. Aber der war schwach. Ihre Augen waren so Hoffnungsvoll, dabei hatte sie keinen guten Grund dafür. Er wollte sie nicht Kennenlernen, was wäre wenn sie später drauf geht? Es ist einfacher eine fremde Leiche ins Dorf zu tragen als einen Freund. Wenn es ihm schon schmerzt sie in Gefahr zu bringen möchte er sich garnicht ausmahlen was passiert wenn sie die Überreste ihres Bruders im Nest des Greifen findet. Vielleicht wäre das beste, sie darauf vorzubereiten.
"Du weißt, dass er Tod ist." sagte er darauf hin knapp.

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Yennas Bewegungen stoppten. Sie sah nicht zu ihn auf, saß einfach Regungslos da.
Es dauerte einen Moment ehe sie weiter sprach. "Ich heiße Yenna. ", sagte sie dann einfach. Als hätte sie seine Gedanken gehört. Aber als sie weiter sprach schloss er das wieder aus.
"Mein Bruder heißt Bodrick. Und er lebt. Wisst ihr warum?" Erst dann sah sie zu ihm auf. "Weil er lebt bis ich seine Leiche in meinen Armen halte. Weil er lebt bis ich ihn wieder habe. Und es ist mir egal was die Logik sagt und es ist mir egal was ihr sagt. Ich werde meinen Bruder finden, weil er alles ist was ich noch habe."
Ihre Augen waren noch immer entschlossen und voller Energie.
"Wagt es nicht mir das einzige zu nehmen was ich habe. Wagt es mir nicht die Hoffnung zu nehmen. Dazu habt ihr kein Recht. Vielleicht lebt ihr schon lange. Und sicherlich habt ihr es dadurch vergessen. Aber jedes Leben zählt. Meines und seines. Und jedes Leben ist es wert bis zum Schluss dafür zu kämpfen."
Ihr Blick wurde wütend und sie putzte energischer weiter, als wollte sie das Schicksal durch ihre Arbeit bestechen. Sie war dabei so eifrig das sie einige Male abrutschte und sich in en Finger schnitt aber trotzdem machte sie weiter.
"Und selbst wenn er nicht mehr lebt. So werde ich seinen Körper nach Hause bringen."
Sie stoppte wieder und sie sah zum Himmel.
"Er muss leben. Er muss einfach. Das schuldet das Schicksal mir. Es hat mir schon zu viel genommen und ich ihm zu viel gegeben. Es schuldet es mir."

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Geralt richtete sich auf und packte seine Sachen wieder zusammen und reichte ihr die Hand. Sie legte ihm sein Handschuh in die Hand. Er legte diesen in seine andere Hand und streckt ihr erneut die Hand entgegen um ihre beim aufstehen zu helfen. Sein Ziel war es, ihr den Schmerz etwas zu nehmen. Aber vielleicht ist sein Mitgefühl gerade fehl am Platz. Er war nicht der Meinung das seine Worte hier weiter helfen könnte. Vielleicht braucht sie nur einen Hexer der ihr Hilft die Bestie zu besiegen und die Leichen zurück zu bringen die sie finden. Bruder hin oder her.
" Das sollte den Geist zufrieden stellen."
Geralt lief instinktiv zum Hügel.
Yenna. Bodrick. Yenna.
Das Mädchen heißt Yenna. Sein Mundwinkel zuckte leicht auf. Die Frau heißt Yenna.
Die Frau mit den lila Augen heißt Yenna. Er wollte zur Seite sehen um ihr Gesicht noch ein mal zu Studieren aber sie lief hinter ihm her. Wieder blieb er Wortlos stehen. Dieses mal war sie Geschickter und wich beim laufen zur Seite. "Du hast gemeint du spielst den Köder, ja?"

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